In 2. Chronik Kapitel 18 und 19 steht eine wunderbare Geschichte darüber, dass Gottes Wille geschieht, egal wie viel Menschen auch manipulieren mögen.
Es geht hier darum, dass sich die beiden Könige von Israel und Juda, Ahab und Josaphat, zusammen tun wollen, um in den Kampf zu ziehen. Vorher aber wollen sie die Propheten befragen. Mehrere hundert Propheten weissagen, dass der Herr mit ihnen sein wird. Josaphat ist skeptisch und fragt nach einem anderen Propheten. Widerwillig lässt Ahab den Propheten Micha holen. Er weiß, dass dieser nie so weissagt, wie Ahab sich das vorstellt. Nachdem Ahab Druck auf Micha ausgeübt hat, weissagt dieser schließlich die Wahrheit, nämlich, dass Ahab einem Lügengeist verfällt und in der Schlacht umkommen wird. Daraufhin lässt Ahab Micha in den Kerker werfen. Dann zieht er mit Josaphat gemeinsam in die geplante Schlacht. Vorher aber überredet er Josaphat im königlichen Gewand zu kämpfen, während er – Ahab – sich als normaler Krieger verkleidet. Er will damit verhindern, dass Michas Prophetie wahr wird und er in der Schlacht unkommt. Gott aber setzt seinen Willen durch: Ahab stirbt trotzdem, Josaphat wird verschont, obwohl die Gegner darauf aus sind, den König von Israel zu töten.
Ich finde das fantastisch: wir können uns darauf verlassen, dass Gottes Wille geschieht – im Himmel und auf Erden! Auch wenn Menschen ständig manipulieren, um ihren Willen durchzusetzen.